Wärmedämmung & WDVS — weniger Heizkosten, mehr Wert
Eine fachgerecht ausgeführte Fassadendämmung senkt Heizkosten um bis zu 40 %, erhöht den Wohnkomfort und steigert den Immobilienwert nachhaltig. Mit BAFA-Zuschuss bis 20 % und zinsgünstigen KfW-Krediten.
Wärmedämm-Verbundsystem
Ein geprüftes System — meisterlich ausgeführt.
Ein WDVS ist mehr als Dämmplatten auf der Wand. Es ist ein aufeinander abgestimmtes System aus Kleber, Dämmstoff, Dübeln, Armierungsgewebe, Oberputz und Farbe — nur so wirkt es über Jahrzehnte. Wir arbeiten ausschließlich mit geprüften Systemen (Sto, Baumit, Brillux, Weber) und liefern System-Gewährleistung.
- EPS (Polystyrol) — wirtschaftlich, bewährt, leicht
- Mineralwolle — nicht brennbar, diffusionsoffen
- Holzfaser — ökologisch, sommerlicher Hitzeschutz
- Perimeterdämmung (Sockelbereich, XPS)
- Aerogel-Dämmung für schmale Platzverhältnisse
Vorteile
Warum sich WDVS heute lohnt
Heizkostenersparnis
25–40 % weniger Heizenergie — jedes Jahr, über die gesamte Lebensdauer.
Spürbarer Komfort
Wärmere Wandoberflächen, weniger Zugluft, konstanteres Raumklima.
BAFA & KfW-Förderung
Bis zu 20 % Zuschuss oder zinsgünstige Kredite mit Tilgungszuschuss.
Wertsteigerung
Bessere Effizienzklasse = höherer Marktwert und leichter vermarktbar.
Schallschutz
Mineralwolle und Holzfaser reduzieren zusätzlich den Außenlärm.
Fassaden-Refresh
Neue Oberfläche, neue Farbe, neuer Auftritt — alles in einem Schritt.
Welcher Dämmstoff für welches Haus?
EPS (Expandiertes Polystyrol)
Der Klassiker für Einfamilienhäuser. Günstig, leicht zu verarbeiten, sehr gute Dämmwirkung. Flammschutzmittel sorgen für Brandschutz B1. Üblich sind Stärken von 14–20 cm. Ideal für: Einfamilienhäuser, Neubauten mit Massivbauweise.
Mineralwolle
Nicht brennbar (A1), diffusionsoffen, schalldämmend. Etwas teurer als EPS, dafür universell einsetzbar — auch bei mehrgeschossigen Gebäuden ab 22 m Höhe vorgeschrieben. Ideal für: Mehrfamilienhäuser, exponierte Lagen, Objekte mit Brandschutzauflagen.
Holzfaser
Ökologischer Dämmstoff mit hoher Dichte. Verzögert Hitze im Sommer um bis zu 10 Stunden — ideal für Dachgeschosse und südseitige Fassaden. Ideal für: Umweltbewusste Bauherren, Holzbauten, hitzebelastete Fassaden.
Aerogel-Dämmung
Hochleistungsdämmstoff für beengte Platzverhältnisse — z.B. bei Denkmalschutz oder wenn der Dachüberstand begrenzt ist. Nur 4–6 cm Dämmstärke können einem 14 cm EPS-Aufbau entsprechen.
Förderung: BAFA und KfW
Seit der BEG-Reform gibt es zwei Hauptförderwege:
- BAFA BEG EM — Einzelmaßnahme Zuschuss. 15 % Grundförderung, +5 % mit iSFP-Bonus (individueller Sanierungsfahrplan). Maximal 20 % auf bis zu 60.000 € förderfähige Kosten pro Wohneinheit.
- KfW 261 — Effizienzhaus-Kredit mit Tilgungszuschuss. Für umfangreichere Maßnahmen, wenn das gesamte Gebäude saniert wird.
Wir arbeiten mit zertifizierten Energie-Effizienz-Experten (EEE) zusammen und unterstützen Sie vom Antrag bis zum Verwendungsnachweis.
Tipp: Sanierungsfahrplan lohnt sich fast immer
Ein iSFP kostet ca. 300–800 € nach Förderung, gibt Ihnen +5 % mehr Zuschuss auf jede Maßnahme (bis zu 3.000 € extra) und ordnet die Schritte in sinnvolle Reihenfolge.
Bauablauf
Von der Planung bis zur Abnahme
Beratung & Planung
Vor-Ort-Termin, Bestandsaufnahme, Systemauswahl, Förderplanung.
Gerüst & Vorarbeiten
Gerüstaufbau, Entfernung alter Oberflächen, Untergrundvorbereitung.
Dämmung & Armierung
Verklebung, Dübelung, Armierungsgewebe, Anschlüsse an Fenster und Sockel.
Oberputz & Farbe
Grundierung, Oberputz, Anstrich — Ihre Fassade im neuen Gewand.
FAQ
Häufige Fragen zur Wärmedämmung
Was kostet eine WDVS-Fassadendämmung?
Eine WDVS-Fassade liegt je nach Dämmstoff, Stärke und Putzsystem bei 120 bis 200 €/m² inklusive Gerüst, Material, Montage, Putz und Anstrich. Für ein typisches Einfamilienhaus mit 180 m² Fassade entspricht das 22.000 bis 36.000 € — vor Förderung.
Welche Dämmstoffe gibt es und wann welchen?
EPS ist am wirtschaftlichsten und am häufigsten verbaut. Mineralwolle ist nicht brennbar und diffusionsoffen — gut bei Brandschutzanforderungen. Holzfaser ist ökologisch und bietet den besten sommerlichen Wärmeschutz. Für Hochhäuser ab 22 m Höhe ist nicht brennbare Dämmung vorgeschrieben.
Wie viel Heizkosten spart eine Fassadendämmung?
Bei einem ungedämmten Altbau lassen sich 25 bis 40 % Heizenergie einsparen. Die genaue Einsparung hängt von Dämmstärke, Bestand, Heizsystem und Nutzungsverhalten ab. Eine Beispielrechnung zeigen wir Ihnen gern im Erstgespräch.
Welche Förderungen gibt es für Wärmedämmung?
Über die BAFA gibt es 15 % Zuschuss, zusätzlich 5 % mit individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP) — insgesamt bis zu 20 % auf bis zu 60.000 € förderfähige Kosten. Die KfW bietet über Programm 261 zinsgünstige Kredite mit Tilgungszuschuss. Details auf unserer Seite Energetische Sanierung.
Wie dick muss die Dämmung heute sein?
Zur Erfüllung der BEG-Förderanforderungen sind mindestens 14–16 cm EPS oder 16–18 cm Mineralwolle üblich. Je nach U-Wert-Ziel (förderfähig: ≤ 0,20 W/m²K) und Bestand arbeiten wir mit 12 bis 24 cm Dämmstärke.
Bekommt man Schimmel nach einer Wärmedämmung?
Nein — im Gegenteil. Eine fachgerecht ausgeführte Dämmung hebt die Innenwand-Oberflächentemperatur und reduziert damit die Tauwasserbildung. Voraussetzung sind Luftdichtheit, regelmäßiges Lüften (idealerweise Stoßlüften) und korrekt geplante Anschlüsse an Fenster und Dach. Unsachgemäß ausgeführte Dämmung kann Schimmel begünstigen — darum immer vom Meisterbetrieb.
Wie lange dauert eine WDVS-Fassade am Einfamilienhaus?
Mit Gerüstaufbau, Dämmung, Armierung, Putz und Anstrich rechnen wir 3 bis 5 Wochen Bauzeit. Witterungsbedingte Unterbrechungen (Frost, Dauerregen) können die Dauer verlängern.
Kann man eine bestehende Fassade nachträglich dämmen?
Ja — das ist der klassische Anwendungsfall. Wir prüfen Untergrund, Fenstereinbausituation und Dachüberstand. In den meisten Fällen ist eine nachträgliche Dämmung problemlos möglich. Bei denkmalgeschützten Fassaden prüfen wir alternative Lösungen wie Innendämmung oder Dämmputz.
Lohnt sich Dämmung auch bei kleinem Haus?
Ja. Gerade kleine, ungedämmte Häuser haben relativ viel Fassadenfläche pro m² Wohnfläche — der spezifische Heizwärmeverbrauch ist oft hoch. Eine Dämmung amortisiert sich meist in 10–15 Jahren, der Komfortgewinn ist sofort spürbar.
Bekommt mein Haus nach der Dämmung einen neuen Look?
Ja — Farbe, Struktur, Details wie Faschen oder Rustika werden im Zuge des Außenputzes neu gestaltet. Wir zeigen Ihnen Musterplatten und erstellen auf Wunsch einen Farbentwurf für Ihre Fassade.
Fassade dämmen — jetzt Fördermittel sichern
Wir beraten kostenlos zu Dämmstoff, Förderhöhe und Bauzeit. Termin binnen 48 Stunden.
